Gestern habe ich mich so aufgeregt.
Amy Winehouse ist also gestorben und wo man hinschaut, geben die Menschen ihren Senf dazu.
Senf wie “selbst schuld” oder “die wollte es doch so” – oder Senf wie “in Norwegen und Ostafrika sterben gerade unschuldige Menschen, Kinder, die gerne leben wollten und hier wird über so eine vollgedröhnte Tussi geheult” blabla.
Die Vorfälle in Norwegen lagen uns hier schwer auf der Seele, was da geschehen ist macht so fassungslos, sprachlos und entsetzt wie wir waren, hatten wir grosse Probleme das alles von den Kindern fern zu halten.
Nichts desto Trotz habe ich grossen Anteil an A.W.s Tod genommen, – zugegeben, ich habe sie nicht gerne angeschaut, fand ihre Frisur und ganze Erscheinung wenig appetitlich, aber ihre Musik großgroßgroßartig.
Ist es nicht völlig legitim, trotz allem Elend in der Welt, einen Moment lang stehen zu bleiben, sich Zeit zu nehmen und auch über den Tod einer so völlig unbedeutenden, drogenabhängigen, mitleiderregenden und sensationell begabten jungen Frau zu sagen: DAS FINDE ICH SEHR TRAURIG!!
Das empfinde ich genau wie Du. Ich finde es auch sehr traurig und ihr Tod macht mich sehr betroffen.
es ist schade um sie, sie war eine großartige musikerin. die armen eltern, sie tun mir sehr leid.
liebe grüße, katerwolf