Frau DüneSieben schreibt nicht mehr, spricht nicht mehr, lacht nicht mehr, lebt nicht mehr.
Ich habe diese Worte wieder und wieder gelesen und will es garnicht fassen. Es ist unendlich traurig.
Von Herzen:
Frau DüneSieben schreibt nicht mehr, spricht nicht mehr, lacht nicht mehr, lebt nicht mehr.
Ich habe diese Worte wieder und wieder gelesen und will es garnicht fassen. Es ist unendlich traurig.
Von Herzen:
Mit Beginn des neuen Jahres habe ich mein ganz besonderes Ernährungsprogramm wieder begonnen, was nach der völlig ausgearteten Advents-, Weihnachts-, ZwischendenJahren-, Silvester- und Neujahrsvöllerei auch mehr als dringend nötig war. Innerhalb kürzester Zeit, nämlich innerhalb einer Woche, habe ich die draufgepackten Kilos zum größten Teil wieder los, und habe vor, bis Ostern weitere 10 kg zu verlieren.
Ich freue mich da echt drauf und es fällt mir nicht schwer, mich ins Zügeln reinzufinden.
Heute gab es einen Tofuklops und Salat zum Mittagessen. Früher hätte mich das nicht einmal dazu verleitet, die Schublade für das Besteck zu öffnen, mit etlichen Kilos weniger und der Aussicht auf weitere Verluste, kann ich dieses Essen sogar geniessen.
Während ich so vor mich hinkaue, es gab Chinakohl, Postelein, Frisée und Paprika gemischt, ist mir aufgefallen, dass ich da auf etwas komisches gebissen habe.
Irgendwie zähe Konsistenz, aber zu klein, um mir auffällig zu erscheinen. Ich kaue also, arbeite nebenbei, esse, arbeite und so weiter. Nach ein paar Minuten schaue ich, warum auch immer, bewusster auf die Gabel, die ich gerade im Begriff bin, mir in den Mund zu schieben – AAAaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!
Da sitzt eine kleine (ca. 1,5 cm) Nacktschnecke zwischen den Salatblättern!!!
Die Erkenntnis (zähe Konsistenz!!) hat mich den ganzen anschließenden Mittag in Schach gehalten – ich habe eine Schnecke gegessen, ich habe eine NACKTSCHNECKE gegessen, ICH HABE EINE NACKTSCHNECKE IN MEINEM SALAT GEHABT, SIE GEGESSEN UND WAR GERADE IM BEGRIFF NOCH EINE ZU ESSEN!!!
Lieber Gott, war mir schlecht, ich habe mich überhaupt nicht mehr eingekriegt. Übergeben konnte ich mich nicht, das habe ich selbst mit der ganzen Hand im Rachen noch nie geschafft – und so muß ich nun in diesem Bewusstsein leben.
Jetzt, wo ich so drüber “rede” rollt wieder eine Ekelwelle über mich drüber. Die Vorstellung, dass so ein Biest, das ich im Sommer immer voller Ekel über den Zaun befördere nun in meinem Allerheiligsten durchrutscht… Buahaahaaa.
Während meine Mamasitos heute mittag bei Freunden geparkt waren, habe ich mich klammheimlich aufgemacht und bin einen Schnaps trinken gegangen – hoffentlich kommt das Ding jetzt schnell wieder raus!
Sagen Se mal..