Palmenstrand's Blog

so fern und doch so nah

Manchmal… 15. November 2010

Filed under: Autsch!! — palmenstrand @ 1:39 pm
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…muss ich mich zwingen, ruhig zu bleiben

…frage ich mich, ob ich wirklich ein so schwieriger Mensch bin, wie ich zu sein scheine

…bin ich mir nicht sicher, wie man mich sieht

…zweifle ich an mir und an meiner Umwelt, so sehr, dass sich in meinem Innern ein Kloß bildet, der es mir unmöglich macht zu atmen

…würde ich am liebsten den Kontakt zu allen Menschen abbrechen und irgendwo in der Versenkung verschwinden, weil ich so enttäuscht bin

…bin ich nicht sicher, ob meine Enttäuschung lediglich daher rührt, daß ich enorm empfindlich bin, oder ob in meinem Umfeld wahrhaftig Menschen sind, die meines Vertrauens nicht würdig sind

…werde ich dann so traurig, und frage mich, ob ich nicht vielleicht wirklich zu viel und zu häufig Hanni & Nanni gelesen habe und sich so dieses völlig idealisierte Bild von Freundschaft durch dick und dünn einschleichen konnte…

…muss ich mir einfach völlig wirr diese Gedanken runterschreiben, dann gehts schon fast wieder…

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4 Responses to “Manchmal…”

  1. dienyx Says:

    Alles wird gut 🙂

    Du bist nicht überempfindlich, nur menschlich. Und ich finde Freundschaft sollte durchaus was idealistisches haben. Freunde sind die Menschen, die du dir aussuchst, um mit ihnen alt zu werden. Das muss doch was heißen, oder? Oder bin ich nun realitätsfern?

    Einfach mal den Stopp-Knopf drücken und für 24 Stunden von der Bildfläche verschwinden…verdammt ich muss mir angewöhnen an Samstagen mein Telefon auszustöpseln 😉

    Liebe Grüße
    Nyx

    • palmenstrand Says:

      Ach danke, Du rückst das alles wieder ein bisschen in die richtige Richtung – Deine Definition von Freundschaft ist mit meiner sehr identisch, scheint mir, und trotz (oder gerade wegen????) meines Umfeldes habe ich das Gefühl noch immer nicht DIE eine Person gefunden zu haben. Und wenn dann bei denen, bei denen man sich zumindest nahe dran geglaubt hat, immer wieder ein Klops nach dem anderen passiert, verunsichert mich das gleich total und fange an, an mir und der Welt zu zweifeln…..

  2. natuerlichnicht Says:

    Ich bin was Freundschaften angeht, auch sehr empfindlich. Vielleicht habe ich auch zu viel Hanni und Nanni gelesen 🙂 Freunde sind ausgesuchte Verwandte und deshalb nimmt man das „Ausgesuchte“ auch recht stark unter die Lupe. Ich lege fuer mich selbst, was ich in Freundschaften bereit bin zu geben, die Messlatte sehr hoch. Bin immer da und gebe alles. Aber ich musste auch erkennen, dass manche Menschen eben anders gestrickt sind und habe ueber all die Jahre viel Leergeld gezahlt.
    Daher habe ich fuer meine ausgesuchten Verwandten auch andere Kategorien aufgestellt. Es gibt ein Mensch in meinem Leben, der ganz nah ist und fuer den ich absolut alles gebe und immer da bin. Diese Person gibt das aber auch genauso zurueck. Die anderen wenigen „Handverlesenen“ sind etwas abgestufter. Da spring ich halt nicht so und halte den Kontakt etwas loser. Telefon mit Rufnummerkennung hilft da sehr, Anrufbeantworter nervt. Da MUSS man ja zurueckrufen 🙂
    Kopf hoch liebe Frau Palmenstrand. Wenn ich darf, druecke ich sie mal zurueck.
    Wissen Sie, als ich mich Anfang des Jahres ueber eine bestimmte Freundin aergerte, weil sie meiner Ansicht nach unsere Freundschaft ausnutzt, meinte mein Mann etwas -meiner Meinung nach sehr treffendes:
    „Die Anderen aendern sich nicht, bzw. du aenderst sich nicht, du musst dich selbst aendern“. Erst hab ich das weit von mir gewiesen, nach dem Motto: Ganz oder garnicht.
    Aber Recht hat er, man muss halt abstufen und damit fahre ich seitdem ganz gut.

  3. Tine Says:

    ich komme nach langer Zeit mal wieder übergerutscht und lese hier genau das, was heute meine Stimmung widerspiegelt! Ich kann mir kein Urteil darüber erlauben, wie du tickst, aber was Freundschaften angeht, bin ich genauso empfindlich. Gerade heute habe ich einen empfindlichen Dämpfer erhalten. Und obwohl ich weiß, daß ich im Recht bin, werde ich das Gefühl nicht los, ich bin der ArschArsch in der Geschichte. Das Problem ist allerdings immer wieder dasgleiche. Es gibt Menschen, die sind so mit sich selbst beschäftigt, daß sie gar nicht merken, wie sie anderen vor den Kopf stossen.


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