Palmenstrand's Blog

so fern und doch so nah

3 – 1 Woche 8. März 2013

Filed under: Allgemein — palmenstrand @ 5:13 pm

Irgendjemand hat zu mir gesagt: es tut nicht weniger weh und es wird auch nicht leichter – man lernt nur, damit umzugehen…

 

 

Wetten dass..? – oder: wie fassungslos man Zuschauer vor dem Fernseher lassen kann, die dachten, sie hätten schon alles gesehen! 23. Februar 2013

Filed under: Autsch!!,Hey there — palmenstrand @ 10:43 pm
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Ich bin ein Fan von Samstagabendunterhaltungsshows und selten wurde ich so unterhalten wie heute abend. Ich war heute der Ami auf der Couch und habe mir das Ganze mit einer anderen Brille angesehen, als sonst.

Angefangen mit Joey Heindle, (für den ich mir innigst wünschte, er würde gut beraten und somit aus der Öffentlichkeit verschwinden) und Olivia Jones, die es nicht erträgt, keine Dschungelkrone zu tragen und die in ihrer Sichzurschaustellung immer unerträglicher wird.

Simone Thomalla, die für mich immer mit Schalke verbunden bleiben wird, mit festgetackerten Wangen (nem Ami wäre DAS vermutlich eher nicht aufgefallen, die sehen da ja alle so aus) – sehr skurril.

Cindy aus Marzahn, wie immer ein Brüller – für jemanden, der der deutschen Sprache mächtig ist – Justin Timberlands Gesicht zwischendurch sprach Bände!

Zu guter Letzt Heino – ohne Scheiß, bin ich die Einzige, die die Wiederauferstehung vom Glubschauge nicht kultverdächtig findet?

Die Wetten dass..? – Sendung heute war unter dem Gesichtspunkt „Slapstick“ ganz enorm gelungen – ernst zu nehmen nicht!

 

22. Februar 2013

Filed under: love it — palmenstrand @ 8:30 pm
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Je älter ich werde, desto schwieriger finde ich es, Menschen kennen zu lernen, mit denen es „klick“ macht. Die müssen nicht das gleiche denken und fühlen, aber „klick“ muss es machen 🙂

Nach einem Wochenende mit meinen allerliebsten Freundinnen, derer drei an der Zahl, die ich schon seit Kindertagen kenne und die mich durch mein ganzes, völlig irres, von Höhenflügen, Abstürzen und Wahnsinnigkeiten geprägtes Leben begleitet haben, stelle ich fest:

Ich habe enorm viele Schrullen, bin nicht ganz einfach in der Handhabung, baue erst einmal riesige Schutzwälle um mich auf, damit die anderen nicht so gut an mich rankönnen, aber wenn ich jemanden so richtig in mein Herz geschlossen habe, dann bleibt der/die da auch drin, egal was passiert.

Eine meiner drei Mädels wäre gerne Single, traut sich aber nicht aus ihrer desolaten Beziehung raus, weil sie Angst hat, sie findet dann keinen Mann mehr (Zeit rennt, wünscht sich Familie) und sagt:“ die haben alle nen Schatten aus ihrem Vorleben“ – sagen wir:“ aber Du bist auch nicht mehr unbelastet, das bringt das „Alter“ eben mit sich“.

Das gilt nicht nur für Liebesbeziehungen – in Freundschaften mindestens genauso sehr, und ich finde das wirklich nicht einfach.  Dieses Gefühl am vergangenen Wochenende; ich kann sagen, was ich will, ich kann sein, wie ich bin, eine unpopuläre Meinung vertreten, über meine Schwierigkeiten mit den Kindern berichten, vom kaum vorhandenen Sexleben erzählen – und niemand urteilt über mich. Dieses „Sichfallenlassenkönnen“ in die Akzeptanz derer, die mich voll und ganz nehmen, wie ich nun mal daher komme – ein wunderbares, einzigartiges Gefühl und es gibt ausser diesen drei Frauen überhaupt nur 3 oder 4 Menschen, von denen ich wirklich sicher bin, dass sie nicht hinter meinem Rücken die Augen verdrehen und denken, ich sei meschugge.

Schon ein paar Mal habe ich versucht, eine ähnliche Beziehung hier in meinem Umfeld aufzubauen, aber irgendwie ist es immer daran gescheitert, dass die Akzeptanz der gegenseitigen Andersartigkeit gefehlt hat. Das ist so schade, denn eigentlich ist doch im Vorfeld klar, dass man anders ist – kein Mensch ist wie der andere und das macht doch so eine Freundschaft gerade bereichernd.

Und so what, ich mag nicht, wenn der Käse mit dem gleichen Messer abgeschnitten wird, wie davor die Wurst – ich esse kein Fleisch, auch nicht in diesen Dimensionen, und warum ist es relevant, dass ich es nicht leiden kann, wenn jemand aus meiner Flasche trinkt?? Ich sitze gerne mit dem Rücken zur Wand und selten mit dem Rücken im offenen Raum, ich kann das schon, aber das andere fühlt sich sicherer an – und JA ich habe sogar einen Lieblingsbecher, aus dem nur ich meinen Tee trinke – ist nämlich von meiner Oma und da passen fast 500ml rein – mag ich und wenn er kaputt geht, dann nur durch mich. SO!!

 

Der Angst begegnen 5. Februar 2013

Filed under: Allgemein — palmenstrand @ 6:27 pm

Irgendwo liegt der Schlüssel, irgendwo ist die Lösung, der Ausweg aus dem Rund, aus dem sich immer wiederkehrend in den Schwanz beissenden Elend.

Ich suche ihn so verzweifelt, ich möchte ihn so gerne finden und habe immer wieder entsetzliche Angst, dass es zu spät ist. Die Angst frisst mich auf, macht mich eng, nimmt mir die Luft, sucht ein Ventil, findet es nicht, ich will schreien und habe die Stimme verloren, ich will weinen und bin wie ausgedörrt – irgendwann greift die Panik um sich, explodiert in mir, treibt mich dem Wahnsinn entgegen, lähmt mich gleichzeitig, will mich anschreien, mein Körper will mir sagen:“

S T O P !

So nicht weiter.

Ich nehme den Kampf auf, ringe Gramm um Gramm nieder, atme tief, spüre in mich hinein und befehle dem Blut, das im Hochdruck von innen gegen die Kanäle pocht: „zurück!! fließ ruhig, alles wird gut! ich kümmere mich, ich passe wieder auf mich auf, ich weiß, ich habe das viel zu lange nicht getan!“

Verweigere jede Kohlehydrate, Fett  – trinke Wasser, Wasser und Wasser, Rohkost und Eiweiß – wirke! wirke! Laß das Fett und die Häßlichkeit schmelzen, laß mich lange leben, gesund sein,  und den Kindern meiner Kinder eine Oma, die auf Bäume klettert.

Und dann das Hochgefühl: es klappt, ich kanns, ich kann das durchhalten, ich fühle mich gut, ich fühle mich besser, die Angst wird kleiner, ich schlafe tiefer, bin wach wenn aufgewacht, spüre wie die Leichtigkeit Leib und Seele ergreift und ich aufrecht gehen, anderen ungehemmt in die Augen sehen kann. Diese Freude, dieses Glück. Ich bin wieder auf dem Weg zum ich.

Telefonat. „..muss Schluß machen, gehe zum Sport“

– „ooh, hasch abgenomme? Mensch, wie schön, dann kannsch ja mal widda was netts anziehe – dann bisch endlich wieder mei hübsches Mädle“ –

wie ein Messer das und die Kraft entgleitet mir, der Rücken rund, der Blick nach unten – oh Kuchen!  ach, Sahne dazu, was solls! Käsespätzle zum Abendessen! – geh zur Arbeit und zurück, sonst nichts, will niemand sehen, vom weiblichen Gefühl zurück zum Klops. Kurzatmig. Immer in Wut. Heißes Blut. Kopfschmerzen. Der Blutdruck steigt. Die Angst auch. Mit der Angst der Blutdruck. Mit dem Blutdruck die Angst.

Autoreverse.

 

Kremple die Ärmel ein bisschen hoch 4. Februar 2013

Filed under: Hey there — palmenstrand @ 6:57 am
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und versuche, dem inneren Schweinehund mit ausreichend Selbstbewusstsein zu begegnen, um ihn nieder zu ringen.

Der Plan:    es ist fast 8 Uhr, ich suche mir jetzt die Sportklamotten raus und gehe dann für 2 Stunden Sport treiben.

Die Realität:    ( in 2 Stunden dann!!)

 

Und manchmal… 15. Januar 2013

Filed under: Song of the day — palmenstrand @ 5:36 pm

…wüsste ich wirklich gerne, ob es „der Gegenseite“ genau so geht.

Weiß die alte Freundin noch, wie wir gemeinsam „Boys don’t cry“ geschmettert haben? Bekommt die erste Liebe auch ein Grummeln im Bauch, wenn der Hit unseres ersten Kusses im Radio kommt?

Ich erinnere mich ohnehin sehr klar an Vergangenes und häufig spüre ich eine Sehnsucht nach diesen Tagen, in denen ich offenbar noch in der Lage war, glücklich zu sein, in denen ich verantwortungsfrei wie ein Vogel die Welt erkundet habe und noch nicht von zementschweren Lasten gekettet war, die es mir schier unmöglich machen unbeschwert zu sein.

Viel verbindlicher sind die commitments, die ich jetzt eingegangen bin, viel sicherer ist mein Hafen jetzt, ich habe über Jahrzehnte gewachsene enge Freundschaften, lebe eine wunderbare Beziehung, habe tolle Kinder, bekomme ausschliesslich positives feedback in meinen Jobs – und doch bin ich nie so unsicher mit mir selbst und meinem Umfeld gewesen, als in den letzten Jahren.

Dieser Beitrag sollte ganz woanders hin,

 

dieses Lied hat den Depri rausgeholt…

 

 

 

Ich habe gerade ein bisschen geweint… 10. Januar 2013

Filed under: Hey there — palmenstrand @ 5:46 pm

http://www.tadelloshimmelblau.de/2012/11/09/das-entscheidet-gott/