Palmenstrand's Blog

so fern und doch so nah

Fisch am Freitag 9. Juli 2010

Filed under: Stöckchen — palmenstrand @ 8:11 am
Tags: , , , ,

Frau Rieger hat wieder großartige Ideen – meine war es, dem bereits vorhandenen Fischlein, ein zweites zur Seite zu stellen/hängen, damit sie fortan gemeinsam Glück bringen können.

Schönes Wochenende!!

 

Unheimliche Begegnung 27. Juni 2010

Ich hatte gestern abend noch eine sehr unheimliche Begegnung der dritten Art, die mich noch lange in Schach gehalten hat.

Gegen 23.00 Uhr bin ich nochmal raus vors Haus, um die Blumen zu giessen, an die ich mit dem Gartenschlauch nicht drankomme.
Während ich giesse, höre ich ein Rascheln und denke „Oh wie schön, das wird ein Igel sein“, hatte aber gleichzeitig so ein Gefühl, nicht ganz alleine zu sein. Ich habe die Kanne leer gemacht und währenddessen stellten sich meine Nackenhaare alle auf. Lauter kleine Schauer rannten mir den Rücken rauf und runter.

Als ich mich umdrehe, um rein zu gehen, sehe ich durch das Auto durch, dass da auf der anderen Seite des Autos ein Mensch kauert, denn dieser Mensch hatte helle Kleidung an, die in der Dunkelheit und selbst durch die getönten Scheiben gut zu sehen waren. Der Mensch bewegte sich.
Ich renne wie vom Teufel gehetzt in den Hauseingang. Reingehen will ich nicht, ich will sehen, wie das jetzt weitergeht.
Kommt da jemand?

Wer ist da?

Was will derjenige?

Geht der jetzt durch das Gartentor in den Garten rein?

Wie kann ich meinen Mann warnen, der bei offener Terrassentür vor dem Fernseher hockt?

Mir klopft das Herz bis zum Hals, während ich da so stehe, im Morgenmantel, mit der Gieskanne in der Hand. Sicher nicht die ideale Bekleidung, um einen Einbrecher zu stellen, aber wenn ich mir jetzt noch was überziehe, haut die Person ab, da bin ich mir sicher.

Nachdem ich sicher 2 Minuten da so stand, mit erhobener Gieskanne, kommt eine blonde Frau aus dem Schatten des Abstellplatzes, mit Tasche und Ziehkoffer und macht sich auf, als wäre nichts gewesen, von dannen zu ziehen.

Ich brülle sie an:“darf ich mal wissen, was Sie an meinem Auto und in meinem Vorgarten machen?“

Sie:“ich habe da auf jemand gewartet“

Ich:“?????? und darf ich mal wissen, warum Sie das mitten in der Nacht in meinem Vorgarten machen??“

Sie:“ich wollte mich mal kurz hier hinsetzen, und ausserdem kenne ich die Frau Wagner!“ (das ist die, die über uns wohnt)

Ich:“hören Sie, es ist mir scheissegal, wen Sie kennen, das ist mein Vorgarten und Sie haben hier nichts verloren!!!!“

Sie:“ich wollte ohnehin gerade gehen!“
…sprachs, nahm ihren Ziehkoffer und rollte weiter die Strasse entlang.

Ich hab ihr noch hinterhergeschaut, dass sie auch wirklich abhaut, aber ich war echt zu Tode erschrocken, und wütend, was dieser irren Person einfällt!
Hätte ja wunder weiss wer sein können, der da hockt. Mann Mann Mann!!!

 

Notiert: Erkenntnisse die die Welt nicht braucht 31. Mai 2010

Filed under: Oups! — palmenstrand @ 6:51 am
Tags: , , ,

Ich bin ja immer wieder auf der Suche nach DEM ultimativen Shampoo, habe aber bisher keines gefunden, das mich vom Hocker gehauen hätte.

Seit dem Wochenende um eine Erfahrung reicher weiss ich: das Bio – Shampoo kaufe ich nicht mehr, die Haare hängen herunter wie Schnüre und fetten am nächsten Tag schon nach, was ich garnicht kenne.
Ausserdem sieht das Shampoo selbst aus wie Sperma und wer will sich das schon aufs Haupt schmieren.
Nee!

 

Gedankenfetzen 18. Mai 2010

„Schaut mal Mamasitos, dort vorne läuft die Polizei und hat ganz viele Hunde dabei!“

„Die wollen sich die Hunde bestimmt kaufen, Mama!“

_____________________________________________________________________________

„Ist der Fisch ganz frisch aus dem Meer gekommen, Mama?“

„Ja“

„Dann hat der bestimmt die Ölpest!“

_____________________________________________________________________________

10 Gläser Erdbeer / Rhabarber / Pfefferminzmarmelade eingekocht, 1 schon gegessen seit gestern, 1 verschenkt, morgen verschenke ich nochmal 2, dann kann ich gleich wieder anfangen einzukochen

_____________________________________________________________________________

Ein Mädchen aus dem Kindergarten im Auto mitgenommen, zu Hause abgesetzt, an der Tür kurz „hallo“ gesagt, hinein und an den gedeckten Tisch gebeten worden – die Mama hatte für mich mitgedeckt und mitgekocht – soo nett!!

_____________________________________________________________________________

Toll, wenn man dann anschliessend zu einer Freundin zum Kindertreffen geht und dort völlig unerwartet einen liebevoll gedeckten Tisch inclusive riesigem Teller voller verschiedenster Tortenstücke drauf vorfindet.

_____________________________________________________________________________

Fazit: heute war ein gefrässiger schöner Tag!!!

 

Hanni und Nanni 15. Mai 2010

Filed under: Hey there — palmenstrand @ 10:42 am
Tags: , , , ,

Schon als kleines Mädchen habe ich jedes Buch, das ich finden konnte, verschlungen. Meine Schwester habe ich in den Wahnsinn getrieben, weil ich auch vor ihren Regalen nicht halt machen konnte.
Angefangen habe ich mit den Jungmädchenbüchern einer Mutter. Pucki, Bummi, Bärbel, Dreimäderlhaus und wie sie alle hiessen.
Keine Ahnung, warum sie Enid Blyton vor mir versteckt hielt, meine Mutter wollte auf jeden Fall nicht, dass ich ihre Bücher las, was ich schliesslich mit dankenswerter Unterstützung der Pfarrbibliothek umgehen konnte.

Mit Enid Blyton tauchte ich in die Welt der Internate, lebenslanger Freundschaft und Schülerstreiche ein – ich liebte sie, nahm sie mir zum Vorbild und nichts schien mir erstrebenswerter, als auch in einem Internat zu leben.
Nachdem meine Eltern nicht bereit waren, mich ziehen zu lassen, sah ich mich gezwungen Internatsfeeling in meine Schule zu bringen.
Furzkissen und Stinkbomben gingen in meinen Besitz über und trieben vor allem meinen Musiklehrer schier in den Wahnsinn.
Einmal zerbrachen wir während seines Unterrichts gleich zwei Stinkbomben, eine vorne und eine hinten, so dass Klasse und Pädagoge innerhalb kürzester Zeit vom Gestank fauler Eier umhüllt wurden und schier daran erstickten.
Als Michael aus der Bank schräg vor mir auf dem run Weg aus dem Klassenzimmer über Christians Schultasche kotzte, wurde der Musiksaal geräumt und über mehrere Tage nicht mehr für den Unterricht zur Verfügung gestellt.
Alle Versuche des Kollegiums hinter die Identität des Übeltäters zu kommen, blieben glücklicher Weise erfolglos.

Wenige Wochen nach diesem Vorfall hatte ich, wie schon Hanni und Nanni vor mir, die glorreiche Idee, wir könnten einfach so tun, als würde es wieder stinken. Alle müssten sich die Nase zu halten, nach Luft fächeln, röcheln und so tun als wären sie dem Erstickungstod nahe – natürlich sollte wieder der ungeliebte Musiklehrer das Opfer sein.

Kaum hatte die Stunde begonnen, fingen die ersten an zu niessen, wedelten hysterisch mit den Händen, schauten hilfesuchend zum Fenster und husteten dramatisch.
Die andauernden Würgegeräusche brachten das Fass schliesslich zum Überlaufen.
Der Musiklehrer warf sein Lehrbuch mit einem Aufschrei zu Boden, stampfte mit den Füssen auf und brüllte, sich mit beiden Händen die Haare raufend:“JETZT REICHT ES MIR ABER, DAS LASSE ICH MIR NICHT GEFALLEN!!! IHR BLEIBT JETZT SO LANGE IN EUREM GESTANK SITZEN, BIS ICH DEN DIREKTOR GEHOLT HABE, DAS HABT IHR JETZT DAVON!!!!!“ – rannte aus dem Musikraum und knallte die Tür hinter sich ins Schloss.

Wir lagen auf dem Boden vor Lachen.

Als der gepeinigte Musikpädagoge wenig später mit dem Direktor und dessen Sekretärin im Schlepptau wieder auf der Bühne erschien, sassen wir mit grossen Augen brav in unseren Bänken.
Der Direktor lief durch die Reihen, schnupperte, fächelte, schnupperte nochmal, fächelte wieder, um dann schulterzuckend an unseren Lehrer gewandt zu sagen:“ich kann garnichts riechen, sind Sie sicher, dass das hier war?!?“

Die Stunde endete und mir kam es vor, als wäre ich nun für immer in den Kreis von Hanni, Nanni, Dolly und all den anderen aufgenommen.

Das war umso wichtiger, als aufgrund meiner Streiche fortan kaum ein Kind mehr mit mir spielen durfte,…

 

Trostspender?!? 11. Mai 2010

Gestern gab es Pasta mit Spargelspitzen, Karottenspalten und Kräutersaitlingen – meine Lieblingspilze.

Auf dem Tisch hatte ich mir 1,5 kg Spargel hingelegt, um die für heute schon zu schälen, damit ich die nach einem super voll gestopften Tag nur noch ins Wasser zu werfen hätte und gut.

Plötzlich reissen die Wolken auf und ein Platzregen der Extraklasse geht auf meine frisch gewaschene und vermutlich auch trockene Wäsche auf der Terrasse nieder. Ich renne also nach draussen, reisse die Wäsche an mich, bringe sie nach drinnen, räume noch schnell die Sitzpolster auf und stelle die sturmgefährdeten Blumentöpfe so hin, dass sie nicht weggefegt werden – dann schliesse ich die Terrassentüre, um wieder zurück in die Küche zu gehen und meinen Spargel weiter zu schälen.

Kreeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiischhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

„Mama, is bin gans staark!!“ „Guck mal, Mami, hab Dir gehelft, alle klein gebrecht!!!!!!!!!!!!!!!!!!“

Und so liegen da jetzt 1,5 kg wunderschönen ungeschälten Spargels in Kleinstteile zerbrochen, davor ein kleines Mamasitomonster, das sich vor Stolz über seinen großartigen Job garnicht mehr einkriegt und über beide Backen strahlt.

Das war gestern – heute morgen muss ich wirklich drüber lachen!!

 

Penis enlargements 3. Mai 2010

Jaja, darüber mache ich mir also gerade Gedanken – nein im Ernst, ich werde den ganzen Tag mit diesem Müll zugespamt, trotz highquality super Spamfiltern bei meinen Mailservern, ich weiss auch nicht.

Aber ich habe mich gefragt, was sind Penis enlargements eigentlich? Ich meine, es geht dabei ja offenbar nicht darum, die Standfestigkeit zu erhöhen, so wie das vermutlich nach der Einnahme von Potenzmitteln der Fall wäre, sondern darum, das Corpus Delicti in seiner ursprünglichen Form zu verändern, nämlich zu verlängern.
Aber wie habe ich mir das vorzustellen? Schafft Man(n) sich dafür eine Ministreckbank an? Also, wird da irgendein Teil wirklich um das Teil geschnallt, Schraube dran und losgezogen, jeden Tag ein bisschen mehr?? Oder wird das Ding am Ende aufgespritzt? Das kann doch auch nicht mehr als ein paar Millimeter bringen, oder? Oder trennt man ihn ab, setzt am Ende was dran und näht ihn wieder an?

Das kann doch nicht Ernst sein, oder? Aber wie verlängert man denn so einen Schwellkörper, mit oder ohne Operation? Wäre das persé möglich? Vielleicht kann mir der Herr Grauesel bei der Auflösung helfen, der hat ja schon mancherlei gesehen.

Eine ehemalige Freundin von mir hatte Wachstumsstörungen, ihre Eltern liessen sie operieren, dabei wurden die Knochen gebrochen, mit viel Metall, das sie jahrelang in den Beinen hatte, gespreizt, so dass sich dann zwischen den gebrochenen Knochen neuer Knochen ansiedeln konnte, oder so ähnlich, und so weiter.
Ich meine, das Prozedere wäre zweimal durchgeführt worden und hätte ihr um die 10 cm gebracht.

So, nun gibt es aber im Johannes eines Mannes meines Wissens keine Knochen, die zu brechen wären, und ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass sich ein Mann wirklich eisernes Gestänge da durchjagen liesse – es sei denn er steht auf Piercings – andererseits kann mich mir durchaus denken, dass es Männer gibt, die glauben, wenn sie einen Grösseren kleinen Freund hätten, sie damit an Wert (welcher Art auch immer) gewännen.
Davon abgesehen, dass diese Mails Spam sind und mir ungemein auf die Nerven gehen?
Kann man männliche Geschlechtsteile vergrössern – so im Naturzustand?!
Nicht, dass ich jemandem zumuten würde, das auszuprobieren, zumal ich absolut sicher bin, dass zu groß nicht gut sein kann, aber es würde mich schon interessieren, ob es praktisch möglich ist.