Palmenstrand's Blog

so fern und doch so nah

Die letzten Wochen 7. Februar 2011

Filed under: Autsch!!,Hey there — palmenstrand @ 7:06 pm
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Mamasito 1 – krank       dann   Mamasito 2  – krank       dann Mamasitos gesund       jetzt     Mama krank…

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Es könnte so einfach sein (vielleicht)?!! 20. Mai 2010

Filed under: Autsch!! — palmenstrand @ 9:35 am
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Chronische Borreliose:

wenn sich dieser gestern geäusserte Verdacht bestätigt, dann gibt es einen handfesten Grund für jahrelange Schmerzen, arthritische Anfälle, Ausfälle vielfältigster Art, meinen Tinnitus, ach und ich weiss garnicht, was noch alles.

Natürlich entstamme ich einer Familie, in der Arthrose und Gelenkerkrankungen gehäuft auftreten, ich HATTE enorm viel Stress während der vergangenen Jahre, alleine dadurch wäre auch der Tinnitus „gerechtfertigt“, somatische Krankheiten treten immer wieder und bei allen möglichen Menschen auf – auch dafür müsste ich also nicht zwingend die Borreliose zu Hilfe ziehen – und doch:
Ich war immer enorm aktiv, sportlich, das Leben hat mir Spass gemacht und auch mit Stress und Rückschlägen jeglicher Form konnte ich gut umgehen – Erwachsenwerden, Verantwortung übernehmen – das ist sicher das eine.
Das andere…
Ich weiss nicht, welche Spätfolgen diese Diagnose, bzw. die Erkrankung mit sich brächte –
wenn die Vermutung meines Arztes aber tatsächlich stimmt, und meine Erinnerung mich nicht trügt, dann liegt der Zeckenbiss bereits 15 Jahre zurück und die Borreliose hatte weiss Gott schon lange genug Zeit, in mir zu wüten. Das heisst mit etwas „Glück“ ist all das, was ich eh schon ertragen habe, Teil einer Spätfolge und nach 6 Wochen Antibiose ist der Spuk dann vorbei und ich bin wieder ich?!?!?

Puh, was soll man sich da wünschen?!

In 1 Woche weiss ich mehr. Mann, Mann, Mann

 

Demenz ist ein Arschloch!! 3. März 2010

Filed under: Oups! — palmenstrand @ 6:08 pm
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Vor nicht allzu langer Zeit habe ich bei ihr eine ähnliche Aussage gelesen und seither hat mich dieser Satz nicht mehr losgelassen.
Vielleicht insbesondere, als ich zu diesem Zeitpunkt ein sehr spirituelles Buch gelesen habe, in dem thematisiert wurde, dass es für eine mögliche Heilung unbedingt hilfreich ist, wenn man den (in diesem Fall) Krebs eben nicht als Arschloch sieht.
Dass es sinnvoll ist, ihn nicht als Fremdkörper und Feind zu betrachten, sondern ihn im Gegenteil in Gedanken an die Hand zu nehmen, mit ihm zu sprechen und ihm zuzulächeln, um ihn zu verstehen und ihn in der Folge dadurch nicht länger als Feind zu haben.
Das schien mir so einleuchtend und auf jede andere Krankheit anwendbar zu sein.
Heute ist mir klar geworden, dass der Gedanke zwar nachvollziehbar ist, die Umsetzung aber an der Realität scheitert…

Wie soll man Demenz an die Hand nehmen, wenn der Betreffende schliesslich garnicht weiss, dass sie da ist.

Ist es überhaupt leistbar, dem von der Krankheit betroffenen Menschen, der Demenz und all ihren hässlichen Begleitumständen allein und gänzlich unprofessionell zu begegnen, ohne daran zu zerbrechen?
Es geht ja auch nicht nur darum, Schimpftiraden auszuhalten, Schläge abzufangen und die Hygiene in einem Rahmen zu halten, der für den Kranken und sein Umfeld erträglich sind – eine RundumdieUhrbetreuung muss gewährleistet sein, nächtliches Tiefschlafen unmöglich, wenn die kranke Person das Schlafen der Anderen als Einladung zur Flucht versteht.
Kann man es schaffen, dem stetig voranschreitenden Verfall mit Ruhe zu begegnen, wenn man nie Zeit hat, sich mit der eigenen Wut, Trauer und Verzweiflung über die Ungerechtigkeiten, die das Leben mitunter bereit hält, auseinander zu setzen? Wie soll man die Schuldgefühle ausser Kraft setzen, die sich täglich, stündlich, sekündlich immer häufiger und immer wilder einstellen, weil die Liebe schwindet und dem Drang Platz macht, sich so weit es nur geht zu entfernen?

Demenz ist ein Arschloch – weil sie nicht nur den befällt, der ihr zum Opfer wird – weil sie sich ausbreitet, Ausweglosigkeit und Gewissensbisse säht, weil sie einen hoffen lässt, es möge schnell vorbeigehen – und auch da: wie soll man es für den Rest seines Lebens mit seinem Gewissen vereinbaren, dass man beginnt, einem Menschen den Tod zu wünschen, der einem selbst das Leben geschenkt hat!