Palmenstrand's Blog

so fern und doch so nah

10 6. November 2010

Filed under: love it — palmenstrand @ 8:49 pm
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Jahre durch dick und dünn – wie glücklich kann ich mich schätzen, Dich neben, vor und hinter mir zu wissen!

 

Vatertag 13. Mai 2010

Filed under: love it — palmenstrand @ 8:09 am
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Heute bin ich wieder ein kleines Mädchen. „Das ist Dein Geschenk für Papa“, sagt meine Mutter und drückt mir eine ordentlich eingewickelte Packung „Messina“ oder „Jaffa“ – Kekse in die Hand.

Ganz leise betrete ich das Allerheiligste, das Schlafzimmer meiner Eltern, auf dem Nachttisch steht eine brennende Kerze, die Rolläden sind noch geschlossen, mein Papa liegt dösend im Bett.

Ich klettere auf ihn drauf „alles Gute zum Vatertag“, sage ich, und strecke ihm mein Geschenk entgegen – voller Stolz, voller Erwartung, voller Unsicherheit, ob er es mögen wird. Er hebt die Decke, ich schlupfe zu ihm, er reibt seinen Bart an meiner Wange und sagt „dankeschön“ und freut sich und macht mein Geschenk auf und ich kichere und freue mich auch und noch ehe wir aus dem Schlafzimmer wieder rauskommen, um frühstücken zu gehen, hat er schon fast alle Kekse aufgefuttert.

Magisch – die Erinnerung, der Geruch, das Gefühl der Geborgenheit, dieser Moment, diese Liebe…

Alles Liebe zum Vatertag!

 

ALLES ALLES ALLES ALLES LIEBE…. 9. Mai 2010

Filed under: Hey there,love it,Schallalalala — palmenstrand @ 7:55 am
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… allen Mamas, Omas, Uromas, Hunde- & Katzenmamas (o.ä.) und solchen, die es werden wollen!

Ich bin heute morgen reich beschenkt worden, mit selbstgemalten Leinwänden, Pralinen, Wellnessbädern und einem liebevoll gedeckten Frühstückstisch.
Draussen scheint die Sonne, wenns so bleibt, lege ich mich um die Mittagszeit mal ne Stunde in die Sonne und werde mich so richtig auf diesem Tag ausruhen 😉

EIN „offzieller“ Muttertag im Jahr ist so ne Sache, aber ich nehme mir den, kralle ihn, halte ihn fest, setze mich auf meinen von der Gesellschaft dargebotenen Thron und ze  le  brie  re !!!

Euch allen wünsche ich von Herzen auch einen wunderschönen Tag, Innehalten, viel Liebe, Zeit mit Euren Familien –

und auch oder gerade weil es „offiziell“ nur einen Muttertag gibt, das Bewusstsein,

dass Ihr immer und jeden Tag etwas ganz Besonderes und Tolles vollbringt und seid!!

Alles Liebe und viele Grüsse

 

Hochzeitstag 6. Mai 2010

Heute Hochzeitstag und daher Hetzehetze da, Hetzehetze dort, dazwischen Friseur und Schön machen, dann Mamasitos zu den Großeltern bringen und dann mit der besseren Hälfte einen schönen gemeinsamen Abend in einem sehr leckeren Restaurant verbringen. Ich freue mich!

Einen wunderschönen Tag auch allen, die heute nichts zu feiern haben! Herzlichste Grüsse

by ClipProject

 

Morgenstund‘.. 28. April 2010

„Guten morgen, meine schöne Mamablume!!“

 

Stilblüten 19. April 2010

Filed under: Little Mamasitos,love it — palmenstrand @ 7:32 am
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Gell, Mama„, Mamasito puhlt im Essen, „im Fisch sind ganz viele Wertstoffe!?“

Stimmts, Mama, die Frau von der Bundesliga heisst Ferkel?!!“ (wer weiss, was gemeint ist 😉 ?)

Die grossen Mamasitos laufen vorneweg „Attacke, Attackeeee!!!“
Das kleine Mamasito rennt hinterher „Adrache, Adracheeee!!!“

 

Manchmal wünschte ich… 11. April 2010

Filed under: Hey there — palmenstrand @ 12:56 pm
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… ich könnte jemand anders sein, anders leben, offen anders denken, wissen wer ich bin.

Manchmal würde ich gerne auf und davon, die Verantwortung abschütteln, mein weniges Geld und wichtigstes Hab und Gut nehmen, gerade so, dass es in einen Rucksack passt, und auf und davon gehen. Die Welt anschauen, oder einfach nur so lange an meinem liebsten Strand sitzen und die Burg anschauen, bis das Meer mir die Kraft zurück gegeben hat, die mir in den letzten, wer weiss wievielen Jahren, abhanden gekommen ist.

Ich wünschte ich könnte unabhängig sein, in Gedanken und Tun, könnte klar Stellung beziehen, angstfrei sein. Manchmal stelle ich mir vor, wie es wäre, wenn ich nicht Ehefrau und Mutter wäre. Allein in einer Altbauwohnung mitten in der grossen schönen oder irgendeiner anderen Stadt – vielleicht am Mittelmeer in einem kleinen Loft über dem Marktplatz. Die Treppen runterlaufen, die Türe aufstossen und mitten im Leben sein.

Die Sehnsucht in mir zu fliehen, die Wut darüber, dass meine Wünsche, Träume, Hoffnungen der Pflicht, meiner Verantwortung und Funktion untergeordnet sind, weil kaum einer meiner Gedanken zu Ende gedacht werden darf, ständigen Fragen und der Bitte, nein, der Forderung nach Antworten zum Opfer fällt, die mit mir so garnichts zu tun haben scheinen – und dann wieder die Angst, derlei Gefühle überhaupt zu haben, denn wenn sie jemand, eine höhere Macht hört, dann werde ich vielleicht gestraft, wird mir alles genommen, was ich liebe. Und natürlich liebe ich sie alle,so sehr ein Mensch nur lieben kann, würde sie, sofern es in meiner Macht steht, niemals niemals gegen etwas anderes eintauschen – ich wünschte nur, ich dürfte ein wenig mehr ich selbst dabei sein.

Wer bin ich denn eigentlich? Bin ich die Ehefrau, die ihren Mann nach Geld fragt, wenn sie welches haben möchte und sich dann schlecht fühlt, weil sie sich eine Kleinigkeit nur für sich geleistet hat. Bin ich die Mutter, die sich nach Kräften bemüht, ihren Kindern all das zukommen zu lassen, was sie selbst als Kind vermisst hat? Bin ich die verruchte Geliebte, die sich vor scheinbar unendlich lang vergangener Zeit unter bewundernden, verschlingenden Blicken aus warmen Laken gerollt hat und nach einer letzten Zigarette das Schlachtfeld verlassen (und oft nie wieder betreten) hat? Bin ich der Barkeeper, der in euphorisierenden Nächten Cocktails ausgeschenkt hat und sich dann und wann zu einem Lied auf die Tanzfläche gestohlen hat, um die Lebensfreude der anderen mit der eigenen im Takt der Musik zu vereinen? Bin ich nicht auch das lebensfrohe, unbekümmerte Kind, selbst wenn ich voller Selbstmitleid in der Ecke meiner Couch sitze und darauf warte, dass sich nicht mehr nur meine Gedanken, sondern auch das dazu gehörige Fleisch bewegen wird?

Aber kaum sind diese Gedankenblitze kurz aufgetaucht, sind sie schon wieder weg und ich backe weiter den Sonntagskuchen, den wir nachher vom Sonnenschein ummantelt in froher Runde zu uns nehmen werden.