Palmenstrand's Blog

so fern und doch so nah

20 Jahre Sex 1. September 2010

Filed under: Autsch!!,Hey there,Oups! — palmenstrand @ 6:04 am
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Nachdem ich im Moment ja viel Zeit habe, mir über die Dinge des Lebens so meine Gedanken zu machen, bin ich irgendwann darauf gekommen, dass sich der Verlust meiner Jungfräulichkeit in diesem Jahr zum 20 Mal jährt.
Zunächst wollte ich über diesen Gedanken mit einem Schmunzeln hinweggehen – ich war eine Spätzünderin, um mich rum wurde schon mit allem Möglichen aus dem vermeintlichen Erfahrungsnähkästchen geplaudert und ich hatte Jungs noch immer am liebsten zum Fußballspielen oder auf Bäume klettern.
Nicht dass ich mich durch die Geschichten der anderen unter Druck gesetzt gefühlt hätte, es war eben so weit, als es so weit war und schliesslich wurde vor allem in meiner Familie, besser gesagt seitens meiner Mutter, ein solches Buhei um die kostbare Jungfräulichkeit gemacht, um dieses grandiose einmalige Geschenk, dass man für den Mann, den man liebt und nur für diesen EINEN, bewahren sollte, nein bewahren muss, dass ich ohnehin völlig verunsichert war, ob ein so denkwürdiger Moment jemals kommen würde.

Viele andere, wesentlich unwesentlichere Dinge werden zelebriert, „10 jähriges Dies“, „5 jähriges Das“, „seit 30 Tagen Nichtraucher“ und so weiter,…
Hey, ich habe in diesem Jahr 20 jähriges!!! Wahnsinn!!

Auch wenn ich es nicht bereue so „lange“ gewartet zu haben, letztlich ist es doch so, dass diese ganze Chose erst mit der Erfahrung besser wird, zumindest habe ich das so erlebt.
In Diskussionen mit Freundinnen über dieses Thema ist schon oftmals die Stimme laut geworden, ob Sex vielleicht grundsätzlich besser wäre, wenn man noch länger wartet, wenn man noch älter ist, sich und den eigenen Körper besser kennt, mehr Lebenserfahrung gesammelt hat und sich dadurch gleich ganz anders in die Intimität fallen lassen kann, aber ich bin mir da unsicher – davon abgesehen wird es nicht zu klären sein.
Und, das muss man ja auch klar so sehen, es gibt Typen, bei denen nutzt auch die Erfahrung nichts, weil sich eben just in dem Moment, in dem es dann doch mal ernst wird rausstellt, dass das nie, aber auch wirklich nie nie nie nie nie was werden kann. brrrrr

Tatsächlich habe ich mir überlegt, ob ich das corpus delicti – oder vielmehr den dazu gehörigen Mann – darauf aufmerksam machen soll, was dieses Jahr für ein bemerkenswertes Jahr ist – denn aufgrund der Unfähigkeit, die wir beide während des Aktes aufwiesen, ist davon auszugehen, dass es auch für ihn das erste Mal war – aber er lebt in Irland und sein Name dort entspricht einem hiesigen „Thomas Müller“ oder „Werner Schneider“ oder so ähnlich und trotzdem es ja irgendwie beeindruckend ist, dass ich in diesen Dingen nun eine 20 jährige Karriere vorzuweisen habe, wollte ich davon absehen, an jeden einzelnen davon eine Mail zu schicken, in der Hoffnung MEIN „Hans Maier“ ist auch dabei…

(es wird Zeit, dass ich wieder an einem geregelten Alltag teilhabe 😉

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Tiger DER Schniedel – Woods gibt ne Pressekonferenz… 19. Februar 2010

Filed under: Autsch!! — palmenstrand @ 4:31 pm
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bei der keiner eine Frage stellen darf.

Man kann ja über diese soeben übertragene Rede sagen, was man will, von „einstudiert“ wurde gesprochen, von „PR – Aktion“ und vielem mehr – zweifelsfrei hat das auch seine Berechtigung.

Der Vortrag war so richtig schon amerikanisch, es war alles drin, was eben so drin sein muss, der Tiescher hat den Bogen so richtig weit gespannt; Entschuldigung an die Frau und Kinder, er hat so viel Schande auf sich geladen, bereuende Worte an die Öffentlichkeit, Kollegen, Sponsoren, keine Ahnung. Er will sich bessern der Gute, will spirituell und auch sonst an sich und in sich arbeiten,… ein bisschen mit einem Lächeln hört man sich das an und denkt an die Bilder der bestrapsten Ladys, die ihm in den vergangenen Jahren einen Blowjob verpasst haben, und lächelt noch breiter.

Nichts desto Trotz, ich finde, es gehört schon etwas dazu, wenn man sich so öffentlich auf den Rücken wirft, die Beine nach oben reckt und darum bittet, wieder als ehrbares Mitglied der Gesellschaft betrachtet zu werden – irgendwann eines Tages.

Er tut mir leid, er hat Scheisse gebaut, aber er tut mir wirklich leid!

Ich habe ihm gerne zugesehen, er war ein so eleganter, phantastischer Held seines Sports und alles „Asche auf sein Haupt Gewerfe“ wird es nicht schaffen, dass die Mundwinkel sich nicht, wenn im Bezug auf seine Person von „Einlochen“ gesprochen wird, ein wenig hämisch nach oben verziehen werden…