Palmenstrand's Blog

so fern und doch so nah

Statt Karten: der Palmenstrand grüßt vom Palmenstrand 20. Juni 2010

Jetzt mal so ganz offiziell und an alle daheimgebliebenen:

Ganz herzliche Grüsse aus unserem schönen Urlaubsland, in dem es zwar nun auch hin und wieder regnet, aber immerhin Temperaturen von 23° Grad bisher nicht unterschritten hat – womit wir gut leben und uns am Strand trotzdem problemlos bespassen können. Als Zwischenbilanz kann ich sagen: in der Nebensaison verreisen ist sehr praktisch.

Nicht nur, dass es wesentlich weniger kostet, es sind auch ungeheuer viele Familien mit Kindern im Vorschulalter da, die netten und weniger netten halten sie die Waage, wie überall also. Fußballbegeisterte scheint es auch immer und überall zu geben, das ist für uns jetzt ein absolutes Plus, denn wir sind sportbegeistert und verfolgen die Weltmeisterschaft mit Enthusiasmus.

Unangenehme Tatsache immer wieder: die Deutschen, die meinen, sie seien allein auf der Welt. Mittlerweile bin ich zwar schon auf Menschen gestossen, die behaupten, die Deutschen seien immer sehr freundliche und nette Urlaubsgäste, aber im Anbetracht meiner persönlichen Beobachtungen kann ich das nicht bestätigen – aber das verdient unbedingt einen eigenen Artikel, zu dem ich heute keine Zeit mehr finde. Daher anbei nur ein schönes Foto und ganz ganz herzliche Grüsse – bald sind wir wieder zurück, bis dahin alles Liebe und allen alles Gute, Gesundheit und so weiter!!!

Oleanderstrasse

 

Song of the day 9. Juni 2010

Die letzten Wochen haben ganz schöne Spuren hinterlassen. Für uns alle.

Die komplette Familie ist ramdösig und selbst das bessere Wetter hilft nicht über unseren dringenden Urlaubsbedarf hinweg.

Last minute ist eine wunderbare Sache, und so haben wir uns spontan entschieden, ein paar Tage zu verreisen.

Das nächstwärmere Urlaubsland liegt nur wenige Stunden entfernt, in wenigen Stunden geht es los, hach, hach, das geht jetzt alles ganz ganz schnell!!

Ich kanns noch garnicht so richtig glauben, unsere auf Hochtouren arbeitende Waschmaschine, die mal eben noch schnell die passende Garderobe zur Verfügung stellt, und dafür sorgt, dass wir alle zwischen Taschen und Wäschebergen hin und her hasten, belehrt mich eines besseren und HACH

ich freue mich, freue mich, freue mich auf das Glässchen Rotwein, das ich mir heute abend gönnen werde!

Fröhlich in die Runde wink‘

 

Stress 1. Juni 2010

Filed under: Autsch!!,Hey there — palmenstrand @ 10:07 am
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Heute vormittag wurde ich von einem Chauffeur von der Autowerkstatt zur Autovermietung gebracht. Während ich da so sass und darüber schmunzelte, dass ich von einem livrierten Mann kutschiert werde, begann er, über das Wetter zu fluchen.
Ich musste noch mehr schmunzeln, weil das doch der Klassiker ist (beim Friseur, Taxifahren,…);
Stille wird als unangenehm empfunden, irgendjemand fühlt sich verpflichtet, etwas zu sagen, und natürlich eignet das Wetter sich da am besten.
Häufig boykottiere ich derlei Unterhaltungen, weil ich lieber keine Unterhaltung führe, als eine, die allein auf smalltalk beruht – der Mann war aber so nett, dass wir ein wenig hin und her geplänkelt haben.

Jetzt im Nachhinein stelle ich fest, es war eigentlich doch mehr, als purer smalltalk, das Wetter IST ja wirklich eine Katastrophe.
Es ist eisekalt – hier 10°, in zwei Zimmern bollert die Heizung und ich trage dicke Wollstrümpfe und über dem Pullover eine Sweatshirtjacke. Es ist Juni! Juuuuniiiiii!!!

Im Herbst ist es meistens so, dass die Akkus noch voll sind, das Frühjahr und auch der Sommer haben dazu beigetragen, sie sind meine Tankstelle für das restliche Jahr. Ich trauere der warmen Zeit hinterher – nicht umsonst mag ich weder Herbst noch Winter besonders gerne.
Manchmal komme ich mir nach dem Jahreswechsel wie eine Schiffbrüchige vor, die sich an ein kleines Stück Treibholz klammert, immer in der Hoffnung, das rettende Land möge noch auftauchen, bevor mich der letzte Rest Kraft verlässt.
Meine Tanks sind nach dem kalten Winter restlos leer, mehr als restlos leer.
Jede Zelle schreit nach Wärme, Sonne, Balsam für die geschundene Seele.
Bei jedem Sonnenstrahl halte ich mein Gesicht in den Himmel, in der Hoffnung, sie möge den Ballast schmelzen, der mir die Luft zum Atmen nimmt.
Allein nur, es gibt kaum Sonnenstrahlen.
Regentropfen für Regentropfen zieht sich die Schlinge weiter zu, es erstickt mich fast und gleichzeitig schreit mein Körper, schreit alles in mir, einem Drogensüchtigen mit Affen gleich, nach Stoff – Sonne!!

Pathos aus. Sonne an – bitte!

 

Sommerboten 23. April 2010

Filed under: love it — palmenstrand @ 6:48 am
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Es mag noch ein bisschen früh sein, aber ich liebe sie einfach so, dass ich sie überall in meine Beete einarbeiten musste:

Diese Blume heisst Mittagsgold. Sie öffnet ihre Blütenblätter immer nur um die Mittagszeit, wenn die Sonne scheint. Mich rührt das ungemein und so tänzle ich bereits seit Tagen immer wieder ganz heimlich, still und leise, wie ein kleiner Voyeur, um die Blumen herum und warte auf den Moment, in dem sich die Blüte ganz der Sonne hingibt, sich ihr entgegenreckt und ihre traumhaft schönen Blättchen zum Gruß auseinanderfaltet.
Eine hinreissende Liebesgeschichte 😉

 

Bald 19. Februar 2010

Filed under: Hey there — palmenstrand @ 9:44 am
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Das macht Mut

by PrairieHill

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