Palmenstrand's Blog

so fern und doch so nah

Song of the day 2. April 2010

Filed under: Autsch!!,Song of the day — palmenstrand @ 9:41 am
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Auf die Ohren und LAUT, LAUT, LAUT, LAUT – dabei weinen und mitschreien! Tut gut!

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Magengeschwür… 9. März 2010

Filed under: Autsch!! — palmenstrand @ 7:00 am
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Elfriede, die ja bekannter Massen so enttäuscht von ihrer vormals engsten Freundin Agathe ist, quält sich nach wie vor mit den Folgen dieser Tatsache.

Keine Sekunde am Tag, in der sie nicht daran denkt – früher wurde mehrmals täglich telefoniert, sich um Rat gefragt, gelästert und gelacht – heute herrscht Totenstille. Elfriede fühlt sich sehr einsam und der Druck in Elfriedes Bauch ist mitunter so groß, dass man fürchten muss, sie bekommt demnächst ein Magengeschwür.

„Falsch“, sag ich – „Elfriede! Wenn Deine Freundin Dir in so wichtigen Momenten nicht beigestanden hat, wenn es ihr unangenehm ist, als Deine Freundin erkannt zu werden,…, dann warst Du in dieser Freundschaft schon lange einsam!“

Für einen Bruchteil nickt Elfriede und stimmt mir zu – aber dann nimmt der Schmerz wieder überhand (auch darüber, so schnell und einfach ersetzbar zu sein) und sie wendet sich ab.

 

Agathe nickt mit’m Kopp 21. Februar 2010

Filed under: Autsch!! — palmenstrand @ 10:48 am
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Nehmen wir an, da sind Agathe und Elfriede. Die beiden lernen sich kennen, weil sie Kinder im gleichen Alter haben und beide auf der Suche nach dauerhafter Freundschaft sind.

Die Freundschaft erstreckt sich auf die ganze Familie, die Kinder lieben sich, Agathe und Elfriede haben die besten Voraussetzungen, wirklich gute, enge, Freundinnen, fürs Leben zu werden, und selbst die besseren Hälften sind in der Lage, das ein oder andere anregende Gespräch zu führen. Ein Glücksfall.

Das geht 5 Jahre lang – über Höhen und Tiefen, wie das nun mal so ist, aber das Gefühl der Verbundenheit wächst, zumindest aus Elfriedes Sicht allen Widrigkeiten zum Trotz stets weiter. Es wird täglich telefoniert, viel Zeit miteinander verbracht, geredet, gelacht, auch mal geweint. Gestritten, Schwamm drüber, alles dabei.

Da plötzlich, im Rahmen einer Großveranstaltung erheben sich plötzlich Emma und Siglinde und wettern gegen Elfriede. Sie ziehen alle Register des unter die Gürtellinie schlagens und ziehen noch Kunigunde, Wilhelmine und Margarethe mit ins Gespräch, die auch noch eine lange Rechnung mit Elfriede offen haben, und heiter mit auf sie einschlagen.

Agathe steht neben dran und sagt kein Wort.

Kein Wort der Verteidigung, kein Wort des Einhalts, kein Wort der Beschwichtigung.

Kein Wort.

Warum nicht? Wie kann Agathe zulassen, dass ein Mensch, der ihr so nahe steht so öffentlich verletzt und angegangen wird?

Soll niemand wissen, dass sie Elfriede nahe steht?

Was heisst das für die Freundschaft zwischen Agathe und Elfriede?

Und was wird es wohl für die Freundschaft von Agathe und Elfriede bedeuten, wenn Elfriede erfährt, dass Agathe ernsthaft vorhat mit Emma gemeinsam ein Beautyweekend in einer Schönheitsfarm zu machen?!

Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind natürlich rein zufällig und total unbeabsichtigt…